Aus der Region für die Region

Unsere Geschichte

Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Hof erstmals urkundlich erwähnt. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde der Hof von Generation zur Generation weitergegeben.

1988 übernimmt Helmut Sobottka den Hof von seinen Eltern. Der Hof wird seitdem unter dem Namen „Marienhof Esperde“ nach Bioland Richtlinien bewirtschaftet. 1995 gründet er eine Hofgemeinschaft mit Helmela und Tim van der Put und Peter Weiberg. Im gleichen Jahr eröffnet Helmela van der Put unseren Hofladen. 1996 gründen Sabine Zeller und Jutta Kägeler die Gemüsegärtnerei mit Wochenmarktstand. Im Laufe der Jahre ist die Anbaufläche auf 95 ha gewachsen, und der Hof hat sich zu einem vielseitigen Gemüse- und Kartoffelbaubetrieb entwickelt. Immer mehr Landwirte und GärtnerInnen haben sich dem Marienhof angeschlossen, um die vielfältigen Aufgabenbereiche zu betreuen.

Nachdem der Marienhof zwischenzeitlich wieder als Familienbetrieb geführt wurde, sind 2019 zwei junge Familien in den landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieb eingestiegen. Mit neuen Ideen und zukunftweisenden Projekten geht es in die nächste Generation.

Warum wir uns dafür entschieden haben,

ausschließlich ökologisch zu wirtschaften?

Weil wir den Wunsch hatten,

– für die Region wirklich gesunde und schmackhafte Lebensmittel zu erzeugen,
– dabei Boden, Luft und Grundwasser zu schonen und zu pflegen und nicht zuletzt
– für jeden von uns einen gesunden Arbeitsplatz zu schaffen wollten, an dem das eigene Tun sinnstiftend ist und Freude und Spaß bringt.

Doch wer steckt eigentlich hinter dem Marienhofteam?

Wir sind ein großes Team aus Gärtnern, Landwirten, Auszubildenden, Markt- und  Ladenmitarbeiter*Innen, Unkrauthackern, dem Abokistenteam, dem Fahrerteam, Kistenpackerinnen, unserer Köchin und anderen engagierten Mitarbeiter*Innen
In der Gärtnerei arbeiten zur Zeit: eine Betriebsleiterin, 5 Gärtner, 2 Auszubildende, 3 Mitarbeiter und saisonale Unterstützer.
In der Landwirtschaft arbeiten : 2 Betriebsleiter, 1 Auszubildender, ein Mitarbeiter, der sich um alle Kartoffelbestellungen und das Ausliefern kümmert und viele saisonale Unterstützer. 
Im Abokistenbetrieb arbeiten 2 Bürokräfte, 3 Packerinnen und 3 Fahrer
Auf dem Markt arbeiten wir mit 4-8 Personen. Immer mit Unterstützung aus der Gärtnerei.
Im Laden arbeitet Helmela van der Put mit einer Mitarbeiterin.

Auch können wir stets auf viele engagierte Familien aus dem Dorf und von drumherum sowie auf unsere fleißigen Auszubildenden bauen, die immer kräftig mithelfen.

Tradition und Zukunft treffen sich

Seit 2019 leben zwei junge Familien auf dem Marienhof, die unser Angebot weiterentwickeln wollen. Wir freuen  uns, dass unser Hof noch lange erfolgreich weitergeführt wird.

Warum wir?

Wir wollen die Welt verändern! Oder sie zumindest ein bisschen besser machen und etwas Sinnhaftes tun. Deshalb arbeiten wir im Rhythmus der Jahreszeiten, richten uns nach der Natur, pflegen ein gutes familiäres Miteinander und setzen uns für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz von Boden, Wasser und Artenvielfalt in unserer Region ein.

Und das sehen und schmecken Sie!

All das tun wir natürlich aus Überzeugung. Aber wir tun es auch für Sie! Weil wir Menschen glücklich machen wollen.Das werden Sie an unseren Lebensmitteln schmecken. Und Sie werden es im Kontakt mit uns erfahren. Denn wir bauen nicht nur auf Bio, sondern auch auf die gegenseitige Wertschätzung mit Ihnen als unseren Kund*innen. Sie erhalten faire Produkte zu fairen Preisen – wir bieten gesunde, saubere Lebensmittel.

 

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Landwirtschaft

Wir bewirtschaften unsere Felder nach den Richtlinien des Bioland-Verbands. Auf mittlerweile 98 ha bauen wir Kartoffeln, Getreide, Möhren und viel mehr an.  Im Mittelpunkt der Arbeit steht für uns der Schutz von Boden und Wasser und der Artenvielfalt.  Wir arbeiten mit mechanischer Unkrautsregulierung, dem Einsatz organischer Düngemittel und einer vielfältigen Fruchtfolge.
2021 hat Helmut Sobottka einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft seines Betriebes gesetzt. Zusammen mit Joachim Meiners, gelernter Landwirt und Agraringenieur, hat er eine KG gegründet. 

Was hier wächst:

• 10 ha Speisekartoffelsorten für den regionalen Markt
• Möhren und Zwiebeln für überregionale Erzeugergemeinschaften und Naturkosthersteller
• 14 ha Erbsen und grüne Bohnen, die zu Tiefkühlkost verarbeitet werden
• Raps für die Speiseölherstellung in der Teutoburger Ölmühle
• Backgetreide für die Mühlen und Bäcker in der Region
• Ackerbohnen, Zwischenfrüchte, Untersaaten und Gründüngung zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit.

Jedes Jahr sind wir dankbar, wenn es uns gelingt, leckere und gesunde Lebensmittel zu ernten. Dabei helfen uns viele fleißige Menschen beim Hacken des Gemüses, bei der Ernte und beim Sortieren und Abpacken von Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Dieses Miteinander macht Spaß und erfüllt uns jede Saison wieder einmal mit Stolz. Nicht zu vergessen: Unsere fünf Mutterschafe grasen auf den Hofweiden, ersetzten den Rasenmäher und sorgen für biologische Vielfalt auf dem Grünland.

Kontrollstelle
DE-ÖKO-006

Übrigens: Unser Bereich Landwirtschaft erhält die ELER-Förderung für flächen- und umweltbezogene Maßnahmen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, lesen Sie hier weiter.

Die Gärtnerei

Was hier wächst:

In unserer Gärtnerei bauen wir seit 1995 eine breitgefächerte Auswahl von frischem Saisongemüse für den Hamelner Wochenmarkt und unseren Hofladen und für die Abokisten an. Auf mittlerweile 3 ha Fläche – davon 2000 m² Folienhäuser – bieten wir Ihnen frische Lebensmittel zu jeder Jahreszeit.

Im Freiland und in den Gewächshäusern wachsen über 100 verschiedene Gemüsearten und -sorten. Einen Großteil unsere Jungpflanzen produzieren wir selbst. 
In den Gewächshäusern wachsen im Sommer Tomaten, Paprika, Gurken und Stangenbohnen. Im Freiland  Salate, Bohnen, Kohl, Radieschen und vieles mehr.
Im Winter wachsen Feldsalat und Postelein in den Folienhäusern, im Freiland Wintergemüse wie Porree, Wirsing, Rosenkohl und Grünkohl.

Kontrollstelle
DE-ÖKO-006

 

Wie geht Bio?

Seit 1988 setzen wir im Marienhof komplett auf die Bioland-Richtlinien. Und das aus Überzeugung und Leidenschaft! Jeder, der bei uns in der Landwirtschaft oder der Gärtnerei arbeitet, betrachtet seine Tätigkeit nicht nur als irgendeinen Beruf, sondern als Berufung. Eine Berufung, die manchmal ganz schön viel Arbeit macht.

Bioland-Richtlinien

In einem mehrseitigen Katalog sind die Bioland-Richtlinien zusammengefasst. Hier ein Auszug der Aspekte, die für uns besonders wichtig sind:

  • Höhe und Zukauf der Stickstoff-Düngung sind reglementiert
  • Konventioneller Wirtschaftsdünger: Gülle verboten, Mist nur aus extensiver Tierhaltung
  • Bedenkliche organische Handelsdünger und synthetische Düngemittel sind nicht erlaubt
  • Das Heizen von Gewächshäusern ist reglementiert

Was uns besonders gut gefällt, sind auch die folgenden 7 Prinzipien, denen sich Bioland verschrieben hat. Auch sie treffen für uns und unsere Arbeit zu und wir leben danach:

1. Bewirtschaftung im geschlossenen Nährstoffkreislauf
2. Förderung der Bodenfruchtbarkeit
3. Artgerechte Tierhaltung
4. Erzeugung wertvoller Lebensmittel
5. Förderung der biologischen Vielfalt
6. Bewahrung von natürlichen Lebensgrundlagen
7. Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Ja! Wir bilden aus!

Bewerbungsverfahren

Sobald ihr uns eine Bewerbung gesendet habt, die für uns von Interesse ist, vereinbaren wir ein Vorstellungsgespräch mit Betriebsrundgang und ein Praktikum zum gegenseitigen Kennenlernen. Auch bieten wir direkt bei uns auf dem Hof als Unterkunftsmöglichkeit eine eigene Wohnung für zwei Auszubildende an.

WERDE TEIL UNSERES TEAM!

Stellenangebote und Ausbildungen

Zum/zur Landwirt*in

Worum geht`s?

Mach dein Ausbildungsjahr in der Pflanzenproduktion! Auf 98 ha Anbaufläche lernst du vieles über den Anbau unterschiedlichster Hack- und Druschkulturen. Der Umgang mit landwirtschaftlichen Maschinen gehört ebenso dazu wie die Direktvermarktung unserer Kartoffeln und Zwiebeln. Ab 2022 betreiben wir außerdem ein Hühnermobil mit 100 Legehennen.

Weitere Infos

Gibt es hier

Ansprechpartner

Joachim Meiners

Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bitte per E-Mail an:

Hof@marienhof-esperde.de

 

 

 

Zum/zur Gärtner*in im Gemüseanbau

Worum geht`s?

Unsere Gärtnerei ist ein Direktvermarktungsbetrieb. Während eurer Ausbildung lernt ihr auf 3 ha Freilandfläche und 2000 m² Folienhäusern sämtliche Gemüsekulturen kennen – und lieben! Eingesetzt werdet ihr in allen Arbeitsbereichen:
– Freiland mit Maschinenarbeiten
– Kulturarbeiten im Gewächshaus und in der Jungpflanzen- und Kräuteranzucht
– Vermarktung auf dem Wochenmarkt
– Exkurs: Feldgemüseanbau mit großflächigem Möhren- und Zwiebelanbau in unserer Landwirtschaft

Weitere Infos

Gibt es hier

Ansprechpartnerin

Sabine Zeller

Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bitte per E-Mail an:

Gaertnerei@marienhof-esperde.de

Schulobst vom Marienhof Esperde

Ein besonderes Herzensprojekt wollen wir Ihnen jetzt noch vorstellen: das EU-Schulobst und -Gemüseprogramm, an dem wir teilnehmen dürfen! Im Rahmen des Projektes beliefern wir derzeit sechzehn Schulen im Weserbergland mit insgesamt 1700 SchülerInnen und Schülern wöchentlich mit frischem Obst und Gemüse für die Pause.

Alles, was wir anliefern, ist eine Mischung aus saisonalen und „bunten“ Biogemüse und Bioobst. Dabei lernen die Kinder also nicht nur, wie toll biologisch angebautes Obst und Gemüse schmeckt, sondern auch, wie wichtig es ist, die Natur zu achten und nachhaltig zu nutzen. Wir bieten den Schulen jedes Jahr an, uns auf dem Hof zu besuchen und Landwirtschaft und Gemüsebau hautnah zu erleben.

Weitere Infos zum Projekt

Wenn Sie mehr über das Programm und seine Aufnahmekriterien erfahren wollen, schauen Sie am besten auf den folgenden Websites vorbei:

  • Sie möchten weitere Infos erhalten?
  • Sie haben Fragen zu unserer Abokiste?
  • Sie suchen einen Supermarkt, in dem unsere Produkte verkauft werden?
  • Sie möchten wissen, wer Ihr Ansprechpartner ist?